Lebenslauf Pino

               lebpino

Luigi wie auch Pino kommen beide aus der Nähe von LuganoIhr zuhause waren die steilen Hänge, an denen eine
Bewirtschaftung mit Maschinen nicht zu denken war.
Ihr Gehege wies kaum ein Stückchen flachen Boden auf. Futter war vor allem in den Wintermonaten sehr
spärlich, da es nur das gab, was im Gehege wuchs. Ein Tierarzt oder Hufschmied hatten beide bis zu ihrem
3. resp. 2. Lebensjahr nie gesehen.
Auch sie mussten wegen Platzmangel weg und kamen so nach Feldbach. Bei Pino hörte man ein Pfeiffen,
wenn man neben ihm stand. Es hörte sich an wie ein Tinitus beim Menschen, nur das es von aussen auch
hörbar war. Ausserdem konnte er nicht rufen, d. h. das eseltypische "Iah" brachte er nicht über die Lippen,
es ertönte nur ein heiseres Krächzen. Wie sich herausstellte, ist sein Gehörgang mit den Stimmbändern
verwachsen. Zum Glück, hat sich dies zum grössten Teil mit dem Wachstum selbst behoben. Er hat seine
Stimme gefunden und das Pfeiffen ist nur noch selten und viel leiser hörbar.

Beide bleiben als Patenesel bei uns.

 

 

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